Aktuelle Veröffentlichungen

1.
Ivanov, I.; Lira, R. d.; Tang, D.; Franzmann, T.; Klosin, A.; Caire da Silva, L.; Hyman, A. A.; Landfester, K.; Lipowsky, R.; Sundmacher, K. et al.; Dimova, R.: Directed Growth of Biomimetic Microcompartments. Advanced Biosystems (angenommen)
2.
Antoulas, A. C.; Zhu, B.; Zhang, Q.; York, B.; O'Malley, B. W.; Dacso, C. C.: A novel mathematical method for disclosing oscillations in gene transcription: A comparative study. PLoS ONE 13 (9), e0198503 (2018)
3.
Venayak, N.; Kamp von, A.; Klamt, S.; Mahadevan, R.: MoVE identifies metabolic valves to switch between phenotypic states. Nature Communications 9, 5332 (2018)
4.
Sascha Young Kupke, Dietmar Riedel, Timo Frensing, Pawel Zmora, Udo Reichl
A novel type of influenza A virus-derived defective interfering particle with nucleotide substitutions in its genome
5.
Melnikov, S.; Stein, M.: Solvation and Dynamics of CO2 in Aqueous Alkanolamine Solutions. ACS Sustainable Chemistry & Engineering 7 (1), S. 1028 - 1037 (2019)
6.
Münzberg, S.; Vu, T. G.; Seidel-Morgenstern, A.: Generalizing Countercurrent Processes: Distillation and Beyond. Chemie-Ingenieur-Technik 90 (11), S. 1769 - 1781 (2018)
7.
Benner, P.; Qiu, Y.; Stoll, M.: Low-Rank Eigenvector Compression of Posterior Covariance Matrices for Linear Gaussian Inverse Problems. SIAM/ASA Journal on Uncertainty Quantification 6 (2), S. 965 - 989 (2018)

Veranstaltungen

Mit hochrangigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus renommierten Forschungseinrichtungen deutschland- und weltweit.

MPI Kolloquiumsreihe 2019

Mit hochrangigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus renommierten Forschungseinrichtungen deutschland- und weltweit. [mehr]

Konferenzen 2019

18. bis 20. März 2019

YCOPE 2019

18. bis 20. März 2019 [mehr]

Willkommen am Max-Planck-Institut Magdeburg

Nachrichten

Kolloquium

490 1429052774

Fusionsplasma im Dauerbetrieb: Das supraleitende Stellaratorprojekt Wendelstein 7-X

Die reproduzierbare Erzeugung heißer Wasserstoffplasmen (Ionen- und Elektronentemperatur einige 10 keV) ist die Voraussetzung für die Nutzung der Kernfusion als zukünftige Energiequelle. Der bisher erfolgreichste Weg basiert auf der Verwendung starker, toroidaler, verscherter Magnetfelder, die die geladenen Teilchen einschließen und so den Energieverlust durch Wandkontakt weitgehend vermeiden. Die beiden Konfigurationen, die sich über die lange Entwicklung durchgesetzt haben sind (a) der Tokamak und (b) der Stellarator. Beim Stellarator wird das Magnetfeld alleine durch externe Spulen erzeugt, beim Tokamak durch eine Kombination aus externen Spulen und starken Strömen im Hochtemperaturplasma. „Wendelstein 7-X“ ist der Name eines supraleitenden Stellarators, der sich seit etwa 15 Jahren am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald im Aufbau befindet. Mit 30 m3 Plasmavolumen, 3T magnetischer Induktion auf der Achse und 10 MW Mikrowellenheizung können Wasserstoffplasmen erzeugt werden, die eine relevante Vorausschau auf ein künftiges Kraftwerk erlauben. Die Besonderheit dieses Experimentes ist, dass damit Hochleistungs-Fusionsplasmen für bis zu 30 min Dauer erzeugt werden können – bisher sind einige 10 s der Weltstandard. Der Vortrag führt kurz in die physikalischen und technischen Grundlagen der thermonuklearen Fusion und des magnetischen Einschlusses ein und beschreibt anschließend den – oftmals abenteuerlichen – Verlauf des Aufbaus dieses Großprojektes. Zentrale Aspekte wie kryogene Technologien, Supraleitung und hochbelastete Stahlstrukturen werden beleuchtet und die wesentlichen wissenschaftlichen Fragestellungen diskutiert, die mit Wendelstein 7-X beantwortet werden sollen. Am Schluß des Vortrages werden die Lehren zusammengefaßt, die sich aus dem Projektverlauf ziehen lassen und die durchaus generischen Charakter für wissenschaftliche Großprojekte haben. (in german or english, depending on the audience) [mehr]

 
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