Aktuelle Veröffentlichungen

1.
Melnikov, S.; Stein, M.: Solvation and Dynamics of CO2 in Aqueous Alkanolamine Solutions. ACS Sustainable Chemistry & Engineering (angenommen)
2.
Rätze, K.; Jokiel, M.; Kaiser , N. M.; Sundmacher, K.: Cyclic Operation of a Semi-Batch Reactor for the Hydroformylation of Long-Chain Olefins and Integration in a Continuous Production Process. Chemical Engineering Journal (angenommen)
3.
Hädicke, O.; Kamp von, A.; Aydogan, T.; Klamt, S.: OptMDFpathway: Identification of metabolic pathways with maximal thermodynamic driving force and its application for analyzing the endogenous CO2 fixation potential of Escherichia coli. PLoS Computational Biology 14 (9), e1006492 (2018)
4.
Münzberg, S.; Vu, T. G.; Seidel-Morgenstern, A.: Generalizing Countercurrent Processes: Distillation and Beyond. Chemie-Ingenieur-Technik 90 (11), S. 1769 - 1781 (2018)
5.
Benner, P.; Qiu, Y.; Stoll, M.: Low-Rank Eigenvector Compression of Posterior Covariance Matrices for Linear Gaussian Inverse Problems. SIAM/ASA Journal on Uncertainty Quantification 6 (2), S. 965 - 989 (2018)

Veranstaltungen

Konferenzen 2019

27. bis 30. Januar 2019

GlycoBioTec 2019

27. bis 30. Januar 2019
18. bis 20. März 2019

YCOPE 2019

18. bis 20. März 2019 [mehr]

Willkommen am Max-Planck-Institut Magdeburg

Nachrichten

Kolloquium

490 1429052774

Fusionsplasma im Dauerbetrieb: Das supraleitende Stellaratorprojekt Wendelstein 7-X

Die reproduzierbare Erzeugung heißer Wasserstoffplasmen (Ionen- und Elektronentemperatur einige 10 keV) ist die Voraussetzung für die Nutzung der Kernfusion als zukünftige Energiequelle. Der bisher erfolgreichste Weg basiert auf der Verwendung starker, toroidaler, verscherter Magnetfelder, die die geladenen Teilchen einschließen und so den Energieverlust durch Wandkontakt weitgehend vermeiden. Die beiden Konfigurationen, die sich über die lange Entwicklung durchgesetzt haben sind (a) der Tokamak und (b) der Stellarator. Beim Stellarator wird das Magnetfeld alleine durch externe Spulen erzeugt, beim Tokamak durch eine Kombination aus externen Spulen und starken Strömen im Hochtemperaturplasma. „Wendelstein 7-X“ ist der Name eines supraleitenden Stellarators, der sich seit etwa 15 Jahren am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald im Aufbau befindet. Mit 30 m3 Plasmavolumen, 3T magnetischer Induktion auf der Achse und 10 MW Mikrowellenheizung können Wasserstoffplasmen erzeugt werden, die eine relevante Vorausschau auf ein künftiges Kraftwerk erlauben. Die Besonderheit dieses Experimentes ist, dass damit Hochleistungs-Fusionsplasmen für bis zu 30 min Dauer erzeugt werden können – bisher sind einige 10 s der Weltstandard. Der Vortrag führt kurz in die physikalischen und technischen Grundlagen der thermonuklearen Fusion und des magnetischen Einschlusses ein und beschreibt anschließend den – oftmals abenteuerlichen – Verlauf des Aufbaus dieses Großprojektes. Zentrale Aspekte wie kryogene Technologien, Supraleitung und hochbelastete Stahlstrukturen werden beleuchtet und die wesentlichen wissenschaftlichen Fragestellungen diskutiert, die mit Wendelstein 7-X beantwortet werden sollen. Am Schluß des Vortrages werden die Lehren zusammengefaßt, die sich aus dem Projektverlauf ziehen lassen und die durchaus generischen Charakter für wissenschaftliche Großprojekte haben. (in german or english, depending on the audience) [mehr]

 
Zur Redakteursansicht
loading content