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Neues Graduiertenkolleg zur Mathematischen Komplexitätsreduktion an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Max-Planck-Institut Magdeburg an der Ausbildung von mathematischen Nachwuchskräften beteiligt

15. November 2016

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG hat die Einrichtung eines neuen Graduiertenkollegs zur Mathematischen Komplexitätsreduktion an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bewilligt. Neben acht Lehrstühlen der Fakultät für Mathematik sowie der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik wird das Max-Planck-Institut Magdeburg ebenfalls die Betreuung und Ausbildung von Doktoranden übernehmen.
Ein Mathematiker aus der Fachgruppe Numerische Methoden der System- und Regelungstheorie (CSC) am Max-Planck-Institut Magdeburg arbeitet an einer Computersimulation. Bild vergrößern
Ein Mathematiker aus der Fachgruppe Numerische Methoden der System- und Regelungstheorie (CSC) am Max-Planck-Institut Magdeburg arbeitet an einer Computersimulation. [weniger]

Prof. Dr. Peter Benner, Direktor und Leiter der Fachgruppe Numerische Methoden der System-und Regelungstheorie am Max-Planck-Insitut Magdeburg, wird die Betreuung von voraussichtlich drei Promotionsprojekten übernehmen. Insgesamt sind für das Graduiertenkolleg mit der Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft 13 Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden sowie eine Wissenschaftler (Postdoktoranden)-Stelle geplant. Ab April 2017 sollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Arbeit aufnehmen.

"Die Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.", heißt es seitens der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die DFG fördert das Graduiertenkolleg mit 3,5 Millionen Euro.

Für zahlreiche mathematische Fragestellungen sind Näherungsverfahren (Approximation) und Reduktion wichtige Werkzeuge für eine vereinfachte Darstellung. Komplexe Berechnungen können in kürzerer Zeit erfolgen.

"Im Graduiertenkolleg sollen neue Technicken entwickelt werden, um ganz allgemein Lösungen schneller berechnen sowie Strukturen, Eigenschaften und Unsicherheiten besser verstehen und abbilden zu können. ... Bundesweit einmalig ist die Magdeburger Herangehensweise dadurch, dass sich so viele unterschiedliche mathematische Disziplinen wie Algebra, Analysis, Geometrie, Numerik, Optimierung und Stochastik in das forschungsgetriebene Ausbildungskonzept einbringen.", sagt Prof. Dr. Sebastian Sager, Sprecher des Graduiertenkollegs, vom Lehrstuhl für Mathematische Optimierung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

(Quelle: PM Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)

 
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