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Gabriele Ebel, M.A.
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4. Summer School der International Max Planck Research School Magdeburg vom 31. August bis 4. September 2015

Türen öffnen für Nachwuchswissenschaftler: Gäste aus den USA, England, Dänemark und der Schweiz diskutieren optimale chemische Prozesse für die industrielle Anwendung

4. September 2015

Fünfzig internationale Nachwuchswissenschaftler tauschen sich mit anerkannten Fachleuten im Rahmen der 4. Summer School der International Max Planck Research School Magdeburg vom 31. August bis 4. September 2015 am Max-Planck-Institut Magdeburg zu Themen der Verfahrenstechnik und Prozessdynamik aus. Die IMPRS ist eine gemeinsame Graduiertenschule der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg.
„Leinen los“ für die internationalen Kanumannschaften der 4. Summer School der International Max Planck Research School Magdeburg. Derzeit knüpfen Doktoranden, Masterstudenten und anerkannte Fachleute aus den USA, England, Dänemark, der Schweiz und Deutschland Kontakte über die fachliche Diskussion hinaus und lernen den Wissenschaftsstandort Magdeburg und Umgebung kennen. Bild vergrößern
„Leinen los“ für die internationalen Kanumannschaften der 4. Summer School der International Max Planck Research School Magdeburg. Derzeit knüpfen Doktoranden, Masterstudenten und anerkannte Fachleute aus den USA, England, Dänemark, der Schweiz und Deutschland Kontakte über die fachliche Diskussion hinaus und lernen den Wissenschaftsstandort Magdeburg und Umgebung kennen. [weniger]

Chemische und biologische Prozesse in der Natur, im Labor und in der Industrie zu verstehen und zu verbessern: das ist das Anliegen der rund 50 Doktoranden aus 15 Nationen, die in der International Max Planck Research School Magdeburg (IMPRS) forschen und promovieren. Derzeit tauschen sie sich mit anerkannten Fachleuten aus Universitäten in den USA, England und der Schweiz sowie aus deutschen Chemieunternehmen aus.

Ausgewählte internationale Experten sprechen während der Summer School zu Themen aus den Ingenieurwissenschaften sowie aus der computergestützten und angewandten Mathematik. Die Liste der Referenten liest sich wie das Who-is-Who der Prozesstechnik. „Neben der ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenforschung ermutigen wir unsere Nachwuchswissenschaftler, die Industrie und die spätere Anwendung im Blick zu behalten.“, sagt Prof. Andreas Seidel-Morgenstern, Sprecher der IMPRS Magdeburg und Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg.

Prof. George Stephanopoulos vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) aus den USA kommt sehr gern nach Magdeburg und gibt sein Wissen an die Nachwuchswissenschaftler weiter. In seinem Vortrag schaut er aus dem theoretischen Blickwinkel der System- und Regelungstheorie auf die Verfahrenstechnik. „Ich bin gern über meinen eigentlichen Vortrag hinaus bei der Summer School zu Gast, die Doktoranden sollten die Zeit für persönliche Gespräche nutzen“.

Laut Andreas Seidel-Morgenstern „unterstützt die Summer School die Magdeburger Doktoranden darin, ihre Forschungsprojekte anhand internationaler Forschungsstandards zu entwickeln, durchzuführen und wissenschaftliche Kontakte über das Institut hinaus zu knüpfen. Die Veranstaltung soll unseren Doktoranden die Türen zu anderen Betrachtungsweisen öffnen, die sie in ihre Forschungsarbeit aufnehmen können.“

Während des Vortragsprogramms der 4. Summer School der International Max Planck Research School Magdeburg. Bild vergrößern
Während des Vortragsprogramms der 4. Summer School der International Max Planck Research School Magdeburg.

Die International Max Planck Research School Magdeburg wurde 2007 in Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gegründet. Besonders begabte ausländische und deutsche Nachwuchswissenschaftler erhalten hier herausragende Forschungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Analyse, des Designs und der Optimierung hoch komplexer Prozesse in der chemischen und biologischen Prozesstechnik. Die Forscher simulieren verfahrenstechnische Prozesse mittels mathematischer Modelle, um sie besser verstehen und gezielt optimieren zu können. Damit ist die IMPRS am Standort Magdeburg das einzige Doktorandenprogramm mit ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft. Derzeit forschen mehr als fünfzig Doktoranden aus 15 Ländern in der IMPRS Magdeburg.

 
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