Können wir bald klimafreundlich in den Urlaub fliegen? Vortrag und Gespräch mit Alexander Klimek

„Heimspiel Wissenschaft“ mit Alexander Klimek, Forschungsgruppe Prozesstechnik am Max-Planck-Institut in Magdeburg, lädt zum Gespräch über Klimaforschung und nachhaltige Flugkraftstoffe ein. 

4. August 2026

Kann Fliegen klimafreundlich werden? Mit dieser Frage kommt Alexander Klimek am 3. September 2026 um 19 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Heimspiel Wissenschaft“ zurück in seinen
Heimatort. Im Gemeindezentrum Eilsleben im Landkreis Börde gibt der Wirtschaftsingenieur Einblicke in seine Forschung und lädt anschließend zum Austausch mit dem Publikum ein.

📅 Donnerstag, 3. September 2026, 19:00 Uhr
📍 Gemeindezentrum Eilsleben, Ernst-Thälmann-Straße 8, 39365 Eilsleben
🔗 Mehr Infos: https://www.mpi-magdeburg.mpg.de/events/46339/2311
🔗 https://heimspiel-wissenschaft.de/veranstaltung/koennen-wir-bald-klimafreundlich-in-den-urlaub-fliegen/
Veranstalter: Max-Planck-Gesellschaft I con gressa I Max-Planck-Institut Magdeburg
Anreise: Die Anreise ist auch gut mit der Deutschen Bahn möglich, ab Magdeburg Hbf mit dem RB 40 Rtg. Braunschweig bis Eilsleben, 3 min. Fußweg 
Hinweis: Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Der Eintritt ist frei.

Flugzeuge werden auch in Zukunft auf flüssige Treibstoffe angewiesen sein. Deshalb beschäftigt sich Alexander Klimek mit der Frage, wie nachhaltige Flugkraftstoffe in Zukunft effizient hergestellt werden können. Mit cleveren Rechenmodellen und einer Portion künstlicher Intelligenz sucht er nach dem günstigsten und nachhaltigsten Weg – damit klimafreundlicher Treibstoff irgendwann kein Luxusgut mehr ist. In seinem Vortrag erklärt er, wie seine Forschung dazu beitragen kann, klimafreundlicheres Fliegen Wirklichkeit werden zu lassen. 

Für Klimek ist der Abend ein echtes Heimspiel. Der gebürtige Eilslebener ging im benachbarten Wanzleben zur Schule, studierte später in Magdeburg und ist seiner Heimat bis heute eng verbunden – unter anderem durch sein langjähriges Engagement im Eilslebener Sportverein. Umso mehr freut er sich darauf, seine Forschung dort vorzustellen, wo seine eigene Geschichte begann. 

Die Veranstaltung ist Teil des bundesweiten Projekts „Heimspiel Wissenschaft“, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihre ländlichen Heimatorte bringt. Dort erzählen sie, worüber, wie und warum sie forschen und was das mit unser aller Leben zu tun hat. Sie beantworten Fragen und diskutieren mit ihren Gästen. Eingeladen sind alle, die das Thema spannend finden – ganz ausdrücklich auch Menschen, die mit wissenschaftlicher Forschung im Alltag normalerweise wenig oder nichts zu tun haben oder das zumindest vermuten. Auch Fragen und Wünsche der Bevölkerung an Wissenschaft allgemein werden diskutiert. Damit wird Wissenschaft und Forschung im Gasthaus, Gemeindesaal, Vereinsheim oder auf dem Dorfplatz greifbar. 

„Heimspiel Wissenschaft“ ist eine Projektreihe von con gressa, einer Agentur für Wissenschaftskommunikation. Nach der zweijährigen Förderlaufzeit durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, finden die Veranstaltungen seit 2025 in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft statt: Die Max-Planck-Gesellschaft betreibt Grundlagenforschung in den Natur-, Lebens- und Geisteswissenschaften. Die derzeit 84 Institute und Einrichtungen sind ein internationales Aushängeschild für deutsche Wissenschaft.

Pressemitteilung: con gressa / A. Klimek / MPI

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