Masterarbeit (m/w/d) | Depolymerisation von Polyamiden

Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme, Magdeburg

Art der Stelle

Wissenschaftlicher Nachwuchs

Struktur- und Zellbiologie Chemie Komplexe Systeme

Stellenangebot vom 22. Juli 2022

Das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme (MPI) sucht zum 01.10.2022 eine*n Studierende*n (m/w/d) für eine Masterarbeit im Rahmen des Max-DePoly Projektes. Das Projekt beschäftigt sich mit dem chemischen Recycling von Polymeren, insbesondere Polyamiden (PA). Das Thema der Masterarbeit lautet Analysenmethodenentwicklung zur Quantifizierung von Reaktionsprodukten der Depolymerisation von Polyamiden

Motivation

In Zukunft stellen geschlossene Kreisläufe in der chemischen Industrie einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft dar. Energetisch effiziente und kostengünstige Kreislaufprozesse bieten ein vielversprechendes Potential zur Reduktion des Verbrauchs fossiler Rohstoffe. Das Projekt Max-DePoly am MPI verfolgt das Ziel, die physikalisch-chemischen Grundlagen des chemischen Recyclings von Polyamid-Kunststoffabfällen zu erforschen. Dabei werden die Polymere in ihre Monomere zerlegt, um sie nach einer Aufreinigung erneut polymerisieren und damit in den Kreislauf zurückführen zu können.

Um das chemische Recycling optimieren zu können, ist eine Analysenmethode nötig, die es ermöglicht, sämtliche Substanzen, die an der Depolymerisation beteiligt sind, zu quantifizieren, insbesondere Lösungsmittel, Katalysatoren, Extraktionsmittel, Monomere, Oligomere und weitere Nebenprodukte. Im Rahmen der ausgeschriebenen Masterarbeit sollen für diese Substanzen reproduzierbare Analysenmethoden entwickelt werden.

Aufgaben

  • Literaturrecherche und strukturierte Dokumentation zu Analysenmethoden für mögliche Reaktionsprodukte,
  • Methodenentwicklung der vielversprechendsten Analysenmethode(n), insbesondere HPLC, zur Quantifizierung möglicher Reaktionsprodukte,
  • Methodenentwicklung zur Quantifizierung der Lösemittel und Katalysatoren in Reaktions- oder Extraktionsgemischen.

Anforderungen

  • Abgeschlossenes Bachelorstudium in Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen, Biosystemtechnik, Umwelt- und Energieprozesstechnik oder einem ähnlichen technischen Studiengang
  • Kenntnisse der üblichen chemischen Analysenmethoden, wie z.B. HPLC, GC, MS, NMR, FTIR, IC, GPC, XRD
  • Wünschenswert ist ein erfolgreicher Abschluss der Veranstaltung „Adsorption und heterogene Katalyse“ und „Produktcharakterisierung/Moderne Analysenmethoden“
  • Selbständiges Arbeiten, insbesondere bei der Beschaffung von Informationen

Weitere Informationen

  • Start: frühestens ab dem 01.10.2022
  • Arbeitsmodus: in Präsenz am MPI (Sandtorstraße 1, 39106 Magdeburg)
  • Betreuer: M.Sc. Ruben Goldhahn
  • Erstprüfer: Prof. Dr.-Ing. Kai Sundmacher
  • Zweitprüferin: Dr. techn. Liisa K. Rihko-Struckmann

Bewerbung

Bei Interesse melde Dich bitte bis zum 29.08.2022 unter mit Lebenslauf und Notenübersicht, damit wir einen Gesprächstermin ausmachen können.

Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Ferner will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil an Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

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