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Max-Planck-Institut Magdeburg > Research

Wissenschaftliche Ehrungen für die Mitarbeiter unseres Institutes

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2012

  • Prof. Dr.-Ing. Hannsjörg Freund ist seit 1. Januar 2012 Professor für Katalytische Reaktoren und Prozesstechnik an der Technischen Fakultät an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Er hat dort Lehrverpflichtungen am Institut für Chemische Reaktionstechnik übernommen. Hannsjörg Freund war von 2005 bis 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachgruppe Prozesstechnik und leitete dort das Forschungsteam Prozessintensivierung. 2011 erhielt er vom Erlanger Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials einen Forschungspreis über 750.000 Euro.
  • Prof. Dr.-Ing. Ulrike Krewer wurde zum 1. Januar 2012 auf die Universitätsprofessur für Systeme der Energie- und Verfahrenstechnik an die Fakultät für Maschinenbau an der TU Braunschweig berufen, verbunden mit der Leitung des entsprechenden Instituts. Ulrike Krewer leitete von 2008 bis 2011 die Otto-Hahn-Gruppe Portable Energiesysteme am Max-Planck-Institut Magdeburg.

2011

  • Dr. Martin Peter Elsner wurde zum 1. September 2011 zum Professor für Physikalische Chemie an die Fakultät für Angewandte Chemie der Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften in Nürnberg berufen. Martin Peter Elsner war seit 2003 am Max-Planck-Institut Magdeburg und zuletzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik tätig.
  • Priv.-Doz. Dr.-Ing. Malte Kaspereit wurde zum 1. September 2011 zum Universitätsprofessor für Thermische Verfahrenstechnik am Department für Chemie- und Bioingenieurwesen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ernannt. Malte Kaspereit habilitierte sich im Juli 2011 an der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seit dem Jahr 2000 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut Magdeburg, zuletzt in der Arbeitsgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik.
  • Jadwiga Nowak, Mitarbeiterin der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik erhielt für ihr Poster zu Experimental Study on Separation and Purification of an Intermediate Target out of a Ternary Mixture by SMB Chromatography einen Best Poster Award auf dem internationalen Symposium PREP 2011 (Preparative and Process Chromatography) in Boston, USA.
  • Sergey Melnikov, Mitarbeiter der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik erhielt für sein Poster zu Composition and Structure of Water-Acetonitrile Mixtures in a Silica Nanopore Studied by Molecular Dynamics Simulation einen Best Poster Award auf dem 36. HPLC Symposium (International Symposium on High-Performance Liquid Phase Separations and Related Techniques) in Budapest.
  • Sabine Kluge und Marcus Hoffmann, Mitarbeiter der Fachgruppe Bioprozesstechnik erhielten einen Nachwuchspreis auf der 18. Arbeitstagung Mikromethoden der Proteinchemie in Martinsried. Sie wurden für ihr Projekt Proteomic Tracking - Populationsdynamik und Interaktion einer bakteriellen Mischkultur ausgezeichnet. Das Projekt wurde von Dr. Dirk Benndorf (OvGU, Magdeburg) und Dr. Erdmann Rapp (MPI-DKTS, Magdeburg) betreut.
  • Dr.-Ing. Peter Heidebrecht, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik, ist seit Anfang Mai 2011 Gastprofessor an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Er hat dort Lehrverpflichtungen am Lehrstuhl Prozesssystemtechnik an der Fakultät Umweltwissenschaften und Verfahrenstechnik übernommen.
    Peter Heidebrecht habilitiert sich gegenwärtig im Wissenschaftsgebiet der Mehrskalenmodellierung von komplexen verfahrenstechnischen Prozessen, die zum Beispiel bei integrierten Brennstoffzellensystemen oder zyklischen Festbettrekatoren Anwendung finden.
  • PD Dr.-Ing. Michael Mangold, Teamleiter in der Fachgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik, wurde zum Außerplanmäßigen Professor (apl. Prof.) der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ernannt. Die Ernennungsurkunde wurde ihm am 2. März 2011 im Rahmen der Sitzung des Fakultätsrates der FEIT übergeben. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg würdigte damit die langjährigen ausgezeichneten wissenschaftlichen Leistungen von Michael Mangold in Forschung und Lehre.
  • Anke Carius, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der FORSYS Nachwuchsgruppe Redoxphänomene in phototsynthetischen Bakterien, wird seit Anfang März 2011 mit einem Stipendium der Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung gefördert. Damit unterstützt die Stiftung eine begabte junge Wissenschaftlerin und Mutter mit dem Ziel, Familienpflichten mit den Anforderungen an eine eigenständige Forscherin besser vereinbaren zu können.

2010

  • Prof. Dr.-Ing. Andreas Seidel-Morgenstern, Leiter der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik, wurde am 26. November 2010 als Mitglied in die Technikwissenschaftliche Klasse der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) aufgenommen. Zum Mitglied kann berufen werden, wer sich durch herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet hat. “Andreas Seidel-Morgensterns wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten der Verfahrenstechnik zeichnen ihn als einen der derzeit wohl kreativsten und international bekanntesten Forscher auf dem Gebiet der Trennung komplexer Stoffgemische aus.”, heißt es in der Begründung der BBAW. “Die Originalität der experimentellen und theoretischen Arbeiten liegt in der Übertragung von ursprünglich nur zu Analysezwecken eingesetzten Trennverfahren auf größere Maßstäbe und präparative Anwendungen. Die untersuchten Verfahren besitzen bereits heute eine große technische Bedeutung. Durch Einsatz chromatographischer Techniken ist es ihm u.a. gelungen, auf kontinuierlichem Wege rechts und links drehende Aminosäuren zu trennen. Seine Forschungsergebnisse sind in international angesehenen Zeitschriften, Buchbeiträgen und mehreren Patenten publiziert.”
  • Jun.-Prof. Dr.-Ing. Ulrike Krewer, Leiterin der Otto-Hahn-Gruppe Portable Energiesysteme, wurde am 23. November 2010 der Forschungspreis für Grundlagenforschung des Landes Sachsen-Anhalt 2010 verliehen.
    Sie wurde damit für ihre Forschungsarbeiten zur systematischen Analyse und Optimierung portabler Direkt-Methanol-Brennstoffzellen ausgezeichnet.
    Der Preis für Grundlagenforschung wird vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt an herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, um zukünftige Grundlagenforschung weiter zu fördern.
    Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert. Durch diese Zuwendung sollen die Arbeitsmöglichkeiten der ausgezeichneten Forscherin verbessert und erweitert werden,
    indem die Mittel flexibel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren für weitere Forschungsarbeiten im Land Sachsen-Anhalt eingesetzt werden können.
  • Prof. Dr.-Ing. Kai Sundmacher, Leiter der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik, wurde zum Gastprofessor an die East China University of Science and Technology, Shanghai (ECUST) berufen.
  • PD Dr. rer. nat. Heike Lorenz, Mitarbeiterin der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik, wurde zur Außerplanmäßigen Professorin (apl. Prof.) der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ernannt. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg würdigte damit die langjährigen ausgezeichneten wissenschaftlichen Leistungen von Frau Lorenz in Forschung und Lehre.
  • Für ihr Poster zum Wachstumsverhalten tierischer Zelllinien in Suspensionen bzw. in chemisch definierten Medien erhielt Sabine Kluge, Mitarbeiterin der Fachgruppe Bioprozesstechnik den Best Poster Award auf der ESBES Konferenz
    (8th European Symposium on Biochemical Engineering Science) im September 2010 in Bologna, Italien.
  • Im Rahmen der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Hannover wurde Dr. Mykhaylo Krasnyk, Wissenschaftler der Fachgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik, die Otto-Hahn-Medaille für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Max-Planck-Gesellschaft verliehen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 EUR verbunden. Mykhaylo Krasnyk wird damit für seine Arbeiten zur nichtlinearen numerischen Analyse verfahrenstechnischer und energietechnischer Prozesse ausgezeichnet. Mit diesem Thema hatte er 2008 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut Magdeburg promoviert.
  • Dr.-Ing. Hannsjörg Freund (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik) hat den Hanns-Hofmann-Preis der ProcessNet-Fachsektion Reaktionstechnik 2010 erhalten.
    Er wurde damit für die Entwicklung einer neuen Entwurfsmethodik für chemische Reaktoren basierend auf der optimalen Reaktionsführung ausgezeichnet. Der Hanns-Hofmann-Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird für grundlegende und originelle Forschungsarbeiten jüngerer Wissenschaftler vergeben.
    Die Preisverleihung fand im Rahmen des Jahrestreffens der ProcessNet-Fachsektion Reaktionstechnik im Mai 2010 in Würzburg statt.
  • Dr.-Ing. Malte Kaspereit (Fachgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik) hat den Hochschullehrer-Nachwuchspreis der DECHEMA erhalten. Der Preis wurde ihm anläßlich des 12. Hochschullehrer-Nachwuchstreffens im Rahmen des Symposiums Bildung und Innovation in Biotechnologie, Chemie und Verfahrenstechnik im Februar in Dresden übergeben. Malte Kaspereit betreut am Max-Planck-Institut Magdeburg eine Projektgruppe, die sich mit der Entwicklung und Optimierung neuer Prozesse für die Herstellung u.a. von Feinchemikalien und Pharmazeutika befaßt. Der Hochschullehrer-Nachwuchspreis wird jährlich an drei Wissenschaftler vergeben, deren Vorträge beim Treffen des Hochschullehrer-Nachwuchses besondere Anerkennung gefunden haben.

2009

  • Dr.-Ing. Julia K. Schmidt wurde im Rahmen des Akademischen Festaktes am 19. November 2009 als Beste Doktorandin des Jahres 2009 der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg geehrt
    Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Dissertation zur Dynamik mikrobieller Gemeinschaften mit dem Titel Quantitative Experimental Characterization and Mathematical Modelling of Mixed Culture Dynamics. Julia K. Schmidt war von 2002 bis 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bioprozesstechnik der Otto-von-Guericke-Universität und hat ihre ingenieurwissenschaftliche Promotion in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme erarbeitet.
  • Für sein Poster zur Aufreinigung pharmazeutisch aktiver Substanzen erhielt Dipl.-Ing. Henning Kaemmerer, Mitarbeiter der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik den Best Poster Award auf der Equifase-Konferenz zu Grundlagen und Anwendung thermodynamischer Prozesse. Die Konferenz fand im Oktober 2009 in Portugal mit 200 Teilnehmern statt. Der Preis ist mit 500 EUR dotiert. Der Beitrag entstand im Rahmen des IntEnant-EU-Projektes in Kooperation mit dem Projektpartner AstraZeneca.
  • Auf dem 19. European Symposium on Computer Aided Process Engineering ESCAPE vom 14. bis 17. Juni 2009 in Krakow/Polen erhielt Dipl.-Ing. Christian Borchert (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik) den zweiten Preis für den besten Vortrag zu dem Thema Model based predicition of crystal shape distributions.
  • Für ihre am Max-Planck-Institut Magdeburg erarbeitete Diplomarbeit zu Verfahren zur Ausbeutesteigerung für die Bakterienart Rhodospirillum rubrum erhielt Lisa Zeiger, Doktorandin in der Fachgruppe Systembiologie, den Max-Buchner-Forschungspreis der Max-Buchner-Forschungsstiftung für Technische Chemie an Fachhochschulen.
    Der Preis ist mit 500 EUR dotiert und wird deutschlandweit für die sechs besten Diplomarbeiten der Fachrichtungen Chemietechnik und Biotechnologie an Fachhochschulen und der Diplomstudiengänge an Gesamthochschulen verliehen. Lisa Zeiger hat ihr Studium der Biotechnologie an der Hochschule Esslingen im Jahr 2008 abgeschlossen.
  • Die Chinese Academy of Sciences (CAS) hat Prof. Dr.-Ing. Kai Sundmacher (Leiter der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik) für ihr Einstein Professoren-Programm ausgewählt.
    Die hoch angesehene Einstein-Professur wurde 2004 von der Chinese Academy of Sciences ins Leben gerufen. Jährlich werden maximal 20 internationale, auf ihrem Fachgebiet herausragende Wissenschaftler und Technologieexperten zu einer Vortragsreise an die Chinesische Akademie der Wissenschaften eingeladen, um dort ihre Arbeiten und aktuellen Forschungs­ergebnisse vorzustellen.
    Kai Sundmacher wurde in einem Schreiben des Präsidenten der CAS, Prof. Dr.-Ing. Lu Yongxiang, über die Auszeichung informiert. Eine Motivation der Einstein-Professur ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen China und anderen Ländern weltweit zu stärken. Doktoranden und Gastwissenschaftler werden an die jeweiligen Partnereinrichtungen eingeladen.
  • Dr.-Ing. Richard Hanke-Rauschenbach (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik) wurde am 17. Juni 2009 im Rahmen der Hauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft die Otto-Hahn-Medaille für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Max-Planck-Gesellschaft verliehen.
    Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 EUR verbunden. Richard Hanke-Rauschenbach wird damit für seine Arbeiten zur strukturierten Modellierung und nichtlinearen Analyse des systemischen Verhaltens von Wasserstoffbrennstoffzellen (PEMFC) ausgezeichnet. Mit diesem Thema hatte er 2007 an der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut Magdeburg promoviert.
  • Prof. Dr.-Ing. Kai Sundmacher (Leiter der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik) ist der Preisträger 2009 des Dr. Meyer-Struckmann-Wissenschaftspreises der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU).
    Der Dr. Meyer-Struckmann Wissenschaftspreis der BTU wird jährlich bundesweit ausgeschrieben und ist mit 15.000 EUR dotiert.
    Mit dem Wissenschaftspreis werden Prof. Sundmachers Arbeiten zur Simulation und computergestützten Entwicklung von komplexen Produktionsprozessen in der Verfahrens- und Energietechnik gewürdigt. Dazu zählen seine Forschungsschwerpunkte auf den Gebieten Integrierte Prozesse und multifunktionale Reaktoren, Brennstoffzellensysteme, elektrochemische Membranreaktoren und Emulsionsprozesse zur Herstellung von Nanopartikeln sowie die gegenwärtig verstärkte Untersuchung aussichtsreicher Prozesse zur Energiegewinnung aus Biomasse.
    Der Wissenschaftspreis wird seit 1998 von der Dr. Meyer-Struckmann-Stiftung gestiftet. Die BTU Cottbus würdigt damit herausragende Wissenschaftler, deren Forschungen in engem Bezug zu den Forschungsschwerpunkten der BTU und in einem besonderen Bezug zur Praxis stehen.
  • Dr. rer. nat. habil. Shamsul Qamar hat mit seinen Co-Autoren der Otto-von-Guericke-Universität (Institute for Analysis and Numerics, Institute for Process Engineering) und des Max-Planck-Institutes ( Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik) den Best Paper Award für das Jahr 2007 der Zeitschrift “Computers & Chemical Engineering” erhalten
    Mit dem Preis wurde sein Beitrag zu Adaptive high-resolution schemes for multidimensional population balances in crystallization processes ausgezeichnet.
  • Im Rahmen des 43. Regelungstechnischen Kolloquiums in Boppard wurde am 27. Februar 2009 aus 32 Fachbeiträgen der Vortrag zu Passivitätsbasierter Regelung von Brennstoffzellen von Dr.-Ing. habil. Michael Mangold als bester Vortrag ausgezeichnet. Das Forum diskutiert neueste Ergebnisse und innovative Ideen aus verschiedenen aktuellen und zukunftsorientierten Themengebieten der Regelungs- und Automatisierungstechnik.

2008

  • PD Dr. rer. nat. habil. Heike Lorenz erhielt am 17. Dezember 2008 von Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz den Forschungspreis für Angewandte Forschung des Landes Sachsen-Anhalt 2008.
    Frau Lorenz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut in Magdeburg und Leiterin der Arbeitsgruppe Kristallisation der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik. Sie wurde für ihre hervorragenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet „Innovativer Verfahren der kristallisationsbasierten Enantiomerentrennung“ ausgezeichnet.
    Mit dem Forschungspreis für Angewandte Forschung des Landes Sachsen-Anhalt sollen herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet und ihre zukünftige Forschungsarbeit gefördert werden. Der Preis ist mit 50 000 Euro dotiert. Durch diese Zuwendung sollen die Arbeitsmöglichkeiten der ausgezeichneten Forscherin verbessert
    und erweitert werden, indem die Mittel flexibel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren für weitere Forschungsarbeiten im Land Sachsen-Anhalt eingesetzt werden können.
  • Aus den Händen des Rektors der Lappeenranta University of Technology Finnland, Prof. Markku Lukka, wurde Professor Andreas Seidel-Morgenstern am 16. Mai 2008 die Würde eines Ehrendoktors verliehen.
    Mit der Verleihung werden die außergewönlichen wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Reaktionstechnik und chemischer Trennverfahren geehrt, so die Lappeenranta Universität.
  • Auf der Tagung der GVC/DECHEMA e.V. vom 28. bis 30. April 2008 zum Thema Modellierung: "Von der Zelle zum Prozess" in Bremen erhielt Dipl.-Ing. Christian Riedele den 1. Preis für die Präsentation seines Posters mit dem Titel "Mathematische Modelle zur Analyse von Antibiotika-Pulsexperimenten einer 3-Spezies Mischkultur"; Koautoren sind J.K. Schmidt, L. Geisler und U. Reichl
    Christian Riedele ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls für Bioprozesstechnik der Otto-von-Guericke-Universität in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg, Forschungsbereich "Dynamik mikrobieller Gemeinschaften".

2007

  • Im Rahmen der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Kiel wurde Ulrike Krewer am 27. Juni 2007 die Otto-Hahn-Medaille für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Max-Planck-Gesellschaft verliehen.
    Ulrike Krewer hat am Max-Planck-Institut Magdeburg in der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik zur Modellierung und Analyse des dynamischen Systemverhaltens der Direkten Methanol-Brennstoffzelle promoviert.
    Die Otto-Hahn-Medaille wird an hervorragende Nachwuchswissenschaftler aus verschiedenen Max-Planck-Instituten vergeben und ist mit einem Anerkennungsbetrag von 5.000 EUR verbunden.
    Ulrike Krewer erhält neben zwei weiteren Nachwuchswissenschaftlern der MPG zudem die Möglichkeit, eine so genannte Otto-Hahn-Gruppe aufzubauen.
    Hierbei können die jungen Wissenschaftler im Zeitraum von fünf Jahren an einem selbst gewählten Forschungsthema arbeiten und mit der Leitung des Teams Führungsqualitäten erwerben.
  • Im Rahmen der European Bioperspectives 2007 in Köln hat Dr. Yvonne Genzel am 31. Mai 2007 den ersten Cologne BioInnovation Award entgegen genommen.
    Der Preis wird für hervorragende Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf dem Bereich der Biotechnologie mit besonderen praktischen Anwendungs- und wirtschaftlichen Verwertungsmöglichkeiten vergeben.
    Unter der Leitung von Dr. Yvonne Genzel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fachgruppe Bioprozesstechnik von Prof. Dr.-Ing. Udo Reichl am Max-Planck-Institut Magdeburg, hat Dipl.-Ing. Christian Dietzsch, Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik der TU Dresden, im Rahmen seiner Diplomarbeit zwei Zelllinien - die sogenannten Vero- und MDCK-Zellen - verglichen, die zur Herstellung von Impfstoffen dienen.
    Diese wurden unter jeweils gleichen Bedingungen in unterschiedlichen Bioreaktoren untersucht. Ziel war es, Vor- und Nachteile der Kultivierung im Hinblick auf die Produktivität/ Ausbeute zu ermitteln.
    Das Wissenschaftlerteam wurde aus ingesamt 243 Posterpräsentationen auf der Tagung ausgewählt.
    Der 1. Platz ist mit 3.000 EUR dotiert und wurde von Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen übergeben.
    Die European Bioperspectives ist die größte Tagung von Biotechnologen in Deutschland.

2006

  • Dr.-Ing. Malte Kaspereit (Fachgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik) erhielt am 23. November 2006 den Forschungspreis der Industrie- und Handelskammer Magdeburg für seine Dissertation zum Thema "Separation of enantiomers by a process combination of chromatography and crystallisation" an der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
    Die dabei zutage geförderten Forschungsergebnisse seien von hoher wissenschaftlicher Qualität und würden ein großes Anwendungspotential für die pharmazeutische und chemische Industrie besitzen,würdigte die Jury die Arbeit von Kaspereit. Davon würden unter anderem bereits das Max-Planck-Institut und die Schering AG profitieren.
    Die IHK Magdeburg schreibt die Preise für die drei wissenschaftlichen Einrichtungen im IHK-Bezirk Magdeburg seit 2002 jährlich aus. Der Preis ist mit je 1.500 EUR dotiert.Mit diesem Preis sollen wissenschaftliche und anwendungsorientierte Arbeiten ausgezeichnet werden, die die Entwicklung der Wirtschaft vorantreiben, so IHK-Präsident Dr. Klaus Hieckmann.
  • Den Dissertationspreis 2006 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erhielt Dr.-Ing. Ulrike Krewer (bis 2005 Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik) für Ihre Dissertation "System-oriented analysis of the dynamic behaviour of direct methanol fuel cells" an der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität.
    Mit dem Dissertationspreis 2006 werden junge Wissenschaftler für hervorragende Ergebnisse im Rahmen ihrer Dissertation ausgezeichnet. Gestiftet wird dieser Preis von der Karin-Witte-Stiftung. Der Preis ist mit 1.000 EUR dotiert und wurde im Rahmen eines Festaktes anlässlich des 404. Geburtstages Otto von Guerickes am 23. November 2006 übergeben.
  • Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der GVC/DECHEMA Jahrestagungen am 26. September 2006 wurde Ernst Dieter Gilles (Fachgruppe Systembiologie) mit der Arnold-Eucken-Medaille geehrt.
    Mit dem von der Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik GVT e.V. gestifteten Preis wird Prof. Gilles für herausragende Arbeiten zur Dynamik und optimalen Steuerung verfahrenstechnischer Prozesse ausgezeichnet.
    Die Arnold-Eucken-Medaille wurde erstmalig im Jahr 1956 und seitdem 19mal von der Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik GVT e.V. verliehen. Entsprechend den Verleihungsbestimmungen werden mit dieser Medaille weit überdurchschnittliche Leistungen, welche nicht nur in Fachkreisen des Inlandes, sondern internationale Anerkennung gefunden haben, gewürdigt.
  • Auf dem European Symposium of Biochemical Engineering Science (ESBES) der DECHEMA e.V. vom 27. bis 30. August 2006 in Salzburg, Österreich, erhielt Julia K. Schmidt den 2. Preis für ihre Präsentation des Posters zu Growth Dynamics in a Three-Species Chemostat: Quantitative Model Validation; Schmidt J.K., Heßeler J., Regestein L., Flockerzi D., Reichl U. (2006).
    Der Preis ist mit 330 EUR dotiert und mit einem Teilnahmegutschein für die nächste ESBES 2008 in Lubljana verbunden. Julia Schmidt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrstuhls für Bioprozesstechnik der Otto-von-Guericke-Universität und promoviert im Forschungsbereich "Dynamik mikrobieller Gemeinschaften" am und in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut Magdeburg.
  • Angela Alvarez Rodrigo (2002/2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik) erhielt den SIEMENS-PREIS 2006 für junge Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Prozessanalytik. Der Preis wurde Angela Alvarez Rodrigo für die vom Preiskomitee als herausragend bewertete Fachpublikation "Online Monitoring of Preferential Crystallization of Enantiomers" (Chirality 16, 2004, pp. 499-508) verliehen, die in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik am Max-Planck-Institut Magdeburg entstand.
    Der mit 1.000 EUR dotierte Preis wurde erstmals vom Arbeitskreis Prozessanalytik der Fachgruppe Analytische Chemie in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) auf seiner ersten Jahrestagung vom 20. bis 22. März 2006 vergeben.

2005

  • Auf dem Forum Biotechnologie der Merck KgaA im Rahmen der Biotechnica 2005 in Hannover wurde Lars Opitz (Doktorand in der Fachgruppe Bioprozesstechnik), am 19.10.2005 der Karl-Schügerl-Preis verliehen.
    Die Auszeichnung ist mit 2.750 EUR dotiert und wird alle zwei Jahre vom Institut für Technische Chemie und dem Freundeskreis der Universität Hannover e.V. an Nachwuchswissenschaftler im deutschen Raum für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Biotechnologie vergeben.
    Lars Opitz erhielt den Preis für seine Diplomarbeit "Cloning of the HpyAV restriction endonuclease gene and optimization of the HpyAV production under high cell density conditions", die er an der Technischen Universität Dresden in einer Kooperation mit New England Biolabs Inc. in Boston, USA, anfertigte.
  • Aus den Händen des Rektors der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Klaus Erich Pollmann, wurde Ernst Dieter Gilles am 30. Juni 2005 durch die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die Würde eines Ehrendoktors verliehen.
    Mit der Verleihung wird eine national und international geachtete Wissenschaftlerpersönlichkeit auf dem Gebiet der Systemdynamik und Regelungstechnik geehrt, so die Universität Magdeburg. Zugleich werden seine herausragenden Verdienste um die Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Universität als Initiator mehrerer zukunftsweisender interdisziplinärer Studiengänge (Systemtechnik und technische Kybernetik sowie Biosystemtechnik) gewürdigt, hieß es weiter.
  • Ernst Dieter Gilles (Fachgruppe Systembiologie) wurde für seine fachübergreifende, herausragende Tätigkeit auf den Gebieten der Elektrotechnik, Regelungstechnik, Chemie und Verfahrenstechnik am 11. Mai 2005 mit dem Karl-Küpfmüller-Ring der Technischen Universität Darmstadt geehrt. Der Karl-Küpfmüller-Ring wurde seit 1977 zum zehnten Mal für herausragende wissenschaftliche Leistungen vergeben, die über die Grenzen des Fachgebietes hinausreichen und den wissenschaftlichen oder technischen Fortschritt in hohem Maß geprägt haben.

2004

  • Ernst Dieter Gilles (Fachgruppe Systembiologie) hat am 19. August 2004 den 7th Nordic Process Control Award von der Nordic Working Group of Process Control in Gothenburg (Schweden) erhalten.
    Zitat aus dem Statut der Nordic Working Group of Process Control: The Working Group or a subcommittee appointed by the Working Group awards the "Nordic Process Control Award" to persons who have made a lasting and significant contribution to the field of process control.
  • Christof Hamel, Akos Tota, Milind Joshi, Frank Klose und Andreas Seidel-Morgenstern (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik) erhielten am 18. März 2004 in Weimar den Posterpreis des 37. Jahrestreffens Deutscher Katalytiker. Der Preis ist mit 300 EUR dotiert und wird vom Vorstand der Fachsektion Katalyse des DECHEMA e.V. zu Frankfurt am Main verliehen.
    Titel der Arbeit: Reaktionstechnische Analyse des Betriebs von Festbett-Membranreaktoren für die Oxidation von Kohlenwasserstoffen

2003

  • Den mit 100 EUR dotierten Fakultätspreis der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erhielt Christof Hamel (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik) im Oktober 2003 für seine Diplomarbeit zum Thema "Theoretische und experimentelle Untersuchung der Eduktzufuhr bei Parallel- und Folgereaktionen in Festbett- und Membranreaktoren".
  • Christof Hamel (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik) erhielt im Januar 2003 für seine Diplomarbeit zum Thema "Theoretische und experimentelle Untersuchung der Eduktzufuhr bei Parallel- und Folgereaktionen in Festbett- und Membranreaktoren" den mit 250 EUR dotierten Förderpreis des Vereins Deutscher Ingenieure Sachsen-Anhalt für die beste Diplomarbeit des Jahres 2002.

2002

  • Andreas Seidel-Morgenstern (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik) erhielt 2002 den OTTO-VON-GUERICKE-FORSCHUNGSPREIS der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
  • Richard Hanke (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Proezesstechnik) erhielt im Mai 2002 für seine Diplomarbeit zum Thema "Modellierung und Prozesssimulation einer Luftzerlegungsanlage für ein IGCC-Kraftwerk" den Förderpreis der Firmengruppe Institut für Energetik und Umwelt GmbH, Leipzig in der Klasse "Umwelttechnik und Umweltengineering".
  • Michael Mangold (Fachgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik) erhielt den LEWA-Preis 2001 der Firma LEWA Herbert Ott GmbH+Co, Leonberg für seine Doktorarbeit zum Thema "Nichtlineare Analyse und technische Nutzung zirkulierender Reaktionszonen". Der Preis wurde am 23.01.2002 in Stuttgart übergeben und ist mit 1500 EUR dotiert.

2001

  • Barbara Munder (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik) erhielt den Förderpreis der TU Clausthal 2001 für ihre Diplomarbeit zum Thema "Betrieb einer Chlor-Wasserstoff-Brennstoffzelle zur Herstellung von Salzsäure". Der mit 4000 DM dotierte Preis wird jährlich vom Förderverein der TU Clausthal (Verein von Freunden der TU Clausthal) für eine im laufenden Jahr an der TU Clausthal angefertigte Diplomarbeit verliehen.

2000

1999

  • Frank Klose (Fachgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik) erhielt am 1.11.1999 den Förderpreis "Umweltgerechte Abfallwirtschaft" der Firma Johannes Fehr GmbH & Co.KG für seine Dissertation "Katalysatoren aus übergangsmetallhaltigen Abfallstoffen".
  • Kai Sundmacher (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Proezesstechnik) erhielt am 29.9.1999 den "Arnold-Eucken-Preis" der GVC/VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen für seine grundlegenden Arbeiten auf dem Gebiet der Reaktivdestillation und der Elektroreaktionskinetik.
  • Heike Lorenz (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik) erhielt am 6.9.1999 den "Hochschullehrer-Nachwuchspreis 1998 für Technische Chemie" des Unterrichtsausschusses für Technische Chemie an Wissenschaftlichen Hochschulen der DECHEMA für Ihren Vortrag "Gaspotentiometrische Untersuchungen zur technischen Verbrennung von Feststoffen".

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