Aktuelle Veröffentlichungen

Björn-Johannes Harder, Katja Bettenbrock, Steffen Klamt
Temperature-dependent dynamic control of the TCA cycle increases volumetric productivity of itaconic acid production by Escherichia coli.
Biotechnology and Bioengineering, Volume 115, Ausgabe 1, Seiten 156–164, Januar 2018, DOI: 10.1002/bit.26446
Open Access Artikel

Lihong Feng, Athanasios C. Antoulas und Peter Benner
Some a posteriori error bounds for reduced-order modelling of (non-)parametrized linear systems
ESAIM: Mathematical Modelling and Numerical Analysis, Volume 51, Number 6, 27. November 2017
DOI: 10.1051/m2an/2017014

Lado Otrin, Nika Marušič, Claudia Bednarz, Tanja Vidaković-Koch, Ingo Lieberwirth, Katharina Landfester und Kai Sundmacher
Toward Artificial Mitochondrion: Mimicking Oxidative Phosphorylation in Polymer and Hybrid Membranes
Nano Letters, 17 (11), pp 6816–6821, 25. Oktober 2017
DOI: 10.1021/acs.nanolett.7b03093

Eileen Edler und Matthias Stein
Recognition and stabilization of geranylgeranylated human Rab5 by the GDP Dissociation Inhibitor (GDI)
SmallGTPases, pp. 1-16, 25. Oktober 2017
DOI: 10.1080/21541248.2017.1371268
Open Access Artikel

Marian Weiss, Johannes Patrick Frohnmayer, Lucia Theresa Benk, Barbara Haller, Jan-Willi Janiesch, Thomas Heitkamp, Michael Börsch, Rafael B. Lira, Rumiana Dimova, Reinhard Lipowsky, Eberhard Bodenschatz, Jean-Christophe Baret, Tanja Vidakovic-Koch, Kai Sundmacher, Ilia Platzman, Joachim P. Spatz
Sequential bottom-up assembly of mechanically stabilized synthetic cells by microfluidics
Nature Materials, 16. Oktober 2017
DOI: 10.1038/nmat5005

Nicolas M. Kaiser, Michael Jokiel, Kevin McBride, Robert J. Flassig, und Kai Sundmacher

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Kolloquium

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Fusionsplasma im Dauerbetrieb: Das supraleitende Stellaratorprojekt Wendelstein 7-X

Die reproduzierbare Erzeugung heißer Wasserstoffplasmen (Ionen- und Elektronentemperatur einige 10 keV) ist die Voraussetzung für die Nutzung der Kernfusion als zukünftige Energiequelle. Der bisher erfolgreichste Weg basiert auf der Verwendung starker, toroidaler, verscherter Magnetfelder, die die geladenen Teilchen einschließen und so den Energieverlust durch Wandkontakt weitgehend vermeiden. Die beiden Konfigurationen, die sich über die lange Entwicklung durchgesetzt haben sind (a) der Tokamak und (b) der Stellarator. Beim Stellarator wird das Magnetfeld alleine durch externe Spulen erzeugt, beim Tokamak durch eine Kombination aus externen Spulen und starken Strömen im Hochtemperaturplasma. „Wendelstein 7-X“ ist der Name eines supraleitenden Stellarators, der sich seit etwa 15 Jahren am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald im Aufbau befindet. Mit 30 m3 Plasmavolumen, 3T magnetischer Induktion auf der Achse und 10 MW Mikrowellenheizung können Wasserstoffplasmen erzeugt werden, die eine relevante Vorausschau auf ein künftiges Kraftwerk erlauben. Die Besonderheit dieses Experimentes ist, dass damit Hochleistungs-Fusionsplasmen für bis zu 30 min Dauer erzeugt werden können – bisher sind einige 10 s der Weltstandard. Der Vortrag führt kurz in die physikalischen und technischen Grundlagen der thermonuklearen Fusion und des magnetischen Einschlusses ein und beschreibt anschließend den – oftmals abenteuerlichen – Verlauf des Aufbaus dieses Großprojektes. Zentrale Aspekte wie kryogene Technologien, Supraleitung und hochbelastete Stahlstrukturen werden beleuchtet und die wesentlichen wissenschaftlichen Fragestellungen diskutiert, die mit Wendelstein 7-X beantwortet werden sollen. Am Schluß des Vortrages werden die Lehren zusammengefaßt, die sich aus dem Projektverlauf ziehen lassen und die durchaus generischen Charakter für wissenschaftliche Großprojekte haben. (in german or english, depending on the audience) [mehr]

 
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