Aktuelle Veröffentlichungen

Alexander Nikolay, Arnaud Léon, Klaus Schwamborn, Yvonne Genzel, Udo Reichl
Applied Microbiology and Biotechnology, 08 August, 2018
DOI: 10.1007/s00253-018-9275-z

Eric Schulze and Matthias Stein
Simulation of Mixed Self-Assembled Monolayers on Gold: Effect of Terminal Alkyl Anchor Chain and Monolayer Composition
The Journal of Physical Chemistry B, 122 (31), pp 7699–7710, published online 20 July 2018
DOI: 10.1021/acs.jpcb.8b05075

Peter Benner, Pawan Goyal, and Serkan Gugercin
H2-Quasi-Optimal Model Order Reduction for Quadratic-Bilinear Control Systems
SIAM Journal on Matrix Analysis and Applications, Vol. 39, Issue 2, pp. 983-1032, published online 5 June 2018
DOI: 10.1137/16M1098280

Thomas Beneyton, Dorothee Krafft, Claudia Bednarz, Christin Kleineberg, Christian Woelfer, Ivan Ivanov, Tanja Vidakovic-Koch, Kai Sundmacher und Jean-Christophe Baret
Out-of-equilibrium microcompartments for the bottom-up integration of metabolic functions
Nature Communications, 19 June 2018
DOI: 10.1038/s41467-018-04825-1

Petra Schwille, Joachim Spatz, Katharina Landfester, Eberhard Bodenschatz, Stephan Herminghaus,Victor Sourjik, Tobias Erb, Philippe Bastiaens, Reinhard Lipowsky, Anthony Hyman, Peter Dabrock, Jean-Christophe Baret, Tanja Vidakovic-Koch, Peter Bieling, Rumiana Dimova, Hannes Mutschler, Tom Robinson,Dora Tang, Seraphine Wegner, Kai Sundmacher
MaxSynBio ‐ Avenues towards creating cells from the bottom up
Angewandte Chemie, 11 May 2018
DOI: 10.1002/ange.201802288

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Konferenzen 2019

27. bis 30. Januar 2019

GlycoBioTec 2019

27. bis 30. Januar 2019
18. bis 20. März 2019

YCOPE 2019

18. bis 20. März 2019 [mehr]

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Nachrichten

Kolloquium

490 1429052774

Fusionsplasma im Dauerbetrieb: Das supraleitende Stellaratorprojekt Wendelstein 7-X

Die reproduzierbare Erzeugung heißer Wasserstoffplasmen (Ionen- und Elektronentemperatur einige 10 keV) ist die Voraussetzung für die Nutzung der Kernfusion als zukünftige Energiequelle. Der bisher erfolgreichste Weg basiert auf der Verwendung starker, toroidaler, verscherter Magnetfelder, die die geladenen Teilchen einschließen und so den Energieverlust durch Wandkontakt weitgehend vermeiden. Die beiden Konfigurationen, die sich über die lange Entwicklung durchgesetzt haben sind (a) der Tokamak und (b) der Stellarator. Beim Stellarator wird das Magnetfeld alleine durch externe Spulen erzeugt, beim Tokamak durch eine Kombination aus externen Spulen und starken Strömen im Hochtemperaturplasma. „Wendelstein 7-X“ ist der Name eines supraleitenden Stellarators, der sich seit etwa 15 Jahren am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald im Aufbau befindet. Mit 30 m3 Plasmavolumen, 3T magnetischer Induktion auf der Achse und 10 MW Mikrowellenheizung können Wasserstoffplasmen erzeugt werden, die eine relevante Vorausschau auf ein künftiges Kraftwerk erlauben. Die Besonderheit dieses Experimentes ist, dass damit Hochleistungs-Fusionsplasmen für bis zu 30 min Dauer erzeugt werden können – bisher sind einige 10 s der Weltstandard. Der Vortrag führt kurz in die physikalischen und technischen Grundlagen der thermonuklearen Fusion und des magnetischen Einschlusses ein und beschreibt anschließend den – oftmals abenteuerlichen – Verlauf des Aufbaus dieses Großprojektes. Zentrale Aspekte wie kryogene Technologien, Supraleitung und hochbelastete Stahlstrukturen werden beleuchtet und die wesentlichen wissenschaftlichen Fragestellungen diskutiert, die mit Wendelstein 7-X beantwortet werden sollen. Am Schluß des Vortrages werden die Lehren zusammengefaßt, die sich aus dem Projektverlauf ziehen lassen und die durchaus generischen Charakter für wissenschaftliche Großprojekte haben. (in german or english, depending on the audience) [mehr]

 
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