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Gabriele Ebel, M.A.
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Ehrungen und Rufe

2010

  • Prof. Dr.-Ing. Andreas Seidel-Morgenstern, Leiter der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik, wurde am 26. November 2010 als Mitglied in die Technikwissenschaftliche Klasse der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) aufgenommen. Zum Mitglied kann berufen werden, wer sich durch herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet hat. “Andreas Seidel-Morgensterns wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten der Verfahrenstechnik zeichnen ihn als einen der derzeit wohl kreativsten und international bekanntesten Forscher auf dem Gebiet der Trennung komplexer Stoffgemische aus.”, heißt es in der Begründung der BBAW. “Die Originalität der experimentellen und theoretischen Arbeiten liegt in der Übertragung von ursprünglich nur zu Analysezwecken eingesetzten Trennverfahren auf größere Maßstäbe und präparative Anwendungen. Die untersuchten Verfahren besitzen bereits heute eine große technische Bedeutung. Durch Einsatz chromatographischer Techniken ist es ihm u.a. gelungen, auf kontinuierlichem Wege rechts und links drehende Aminosäuren zu trennen. Seine Forschungsergebnisse sind in international angesehenen Zeitschriften, Buchbeiträgen und mehreren Patenten publiziert.”
  • Jun.-Prof. Dr.-Ing. Ulrike Krewer, Leiterin der Otto-Hahn-Gruppe Portable Energiesysteme, wurde am 23. November 2010 der Forschungspreis für Grundlagenforschung des Landes Sachsen-Anhalt 2010 verliehen.
    Sie wurde damit für ihre Forschungsarbeiten zur systematischen Analyse und Optimierung portabler Direkt-Methanol-Brennstoffzellen ausgezeichnet.
    Der Preis für Grundlagenforschung wird vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt an herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, um zukünftige Grundlagenforschung weiter zu fördern.
    Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert. Durch diese Zuwendung sollen die Arbeitsmöglichkeiten der ausgezeichneten Forscherin verbessert und erweitert werden, indem die Mittel flexibel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren für weitere Forschungsarbeiten im Land Sachsen-Anhalt eingesetzt werden können.
  • Prof. Dr.-Ing. Kai Sundmacher, Leiter der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik, wurde zum Gastprofessor an die East China University of Science and Technology, Shanghai (ECUST) berufen.
  • PD Dr. rer. nat. Heike Lorenz, Mitarbeiterin der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Grundlagen der Prozesstechnik, wurde zur Außerplanmäßigen Professorin (apl. Prof.) der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ernannt. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg würdigte damit die langjährigen ausgezeichneten wissenschaftlichen Leistungen von Frau Lorenz in Forschung und Lehre.
  • Für ihr Poster zum Wachstumsverhalten tierischer Zelllinien in Suspensionen bzw. in chemisch definierten Medien erhielt Sabine Kluge, Mitarbeiterin der Fachgruppe Bioprozesstechnik den Best Poster Award auf der ESBES Konferenz (8th European Symposium on Biochemical Engineering Science) im September 2010 in Bologna, Italien.
  • Im Rahmen der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Hannover wurde Dr. Mykhaylo Krasnyk, Wissenschaftler der Fachgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik, die Otto-Hahn-Medaille für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Max-Planck-Gesellschaft verliehen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 EUR verbunden. Mykhaylo Krasnyk wird damit für seine Arbeiten zur nichtlinearen numerischen Analyse verfahrenstechnischer und energietechnischer Prozesse ausgezeichnet. Mit diesem Thema hatte er 2008 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut Magdeburg promoviert.
  • Dr.-Ing. Hannsjörg Freund (Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik) hat den Hanns-Hofmann-Preis der ProcessNet-Fachsektion Reaktionstechnik 2010 erhalten.
    Er wurde damit für die Entwicklung einer neuen Entwurfsmethodik für chemische Reaktoren basierend auf der optimalen Reaktionsführung ausgezeichnet. Der Hanns-Hofmann-Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird für grundlegende und originelle Forschungsarbeiten jüngerer Wissenschaftler vergeben.
    Die Preisverleihung fand im Rahmen des Jahrestreffens der ProcessNet-Fachsektion Reaktionstechnik im Mai 2010 in Würzburg statt.
  • Dr.-Ing. Malte Kaspereit (Fachgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik) hat den Hochschullehrer-Nachwuchspreis der DECHEMA erhalten. Der Preis wurde ihm anläßlich des 12. Hochschullehrer-Nachwuchstreffens im Rahmen des Symposiums Bildung und Innovation in Biotechnologie, Chemie und Verfahrenstechnik im Februar in Dresden übergeben. Malte Kaspereit betreut am Max-Planck-Institut Magdeburg eine Projektgruppe, die sich mit der Entwicklung und Optimierung neuer Prozesse für die Herstellung u.a. von Feinchemikalien und Pharmazeutika befaßt. Der Hochschullehrer-Nachwuchspreis wird jährlich an drei Wissenschaftler vergeben, deren Vorträge beim Treffen des Hochschullehrer-Nachwuchses besondere Anerkennung gefunden haben.
 
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