Forschung

Forschungskonzept und -organisation

Die Forschungsaktivitäten des Instituts konzentrieren sich auf Fragestellungen aus der Chemischen Verfahrenstechnik, Bio­prozess­technik, Systemverfahrenstechnik, Systembiologie und Systemtheorie. Alle Untersuchungen erfordern neben der Entwicklung und Anwendung von grundlegenden Konzepten der Verfahrenstechnik und Sys­temverfahrenstechnik auch den Entwurf neuer mathematischer und rechnergestützter Methoden sowie Vorstöße in der Systemtheorie.

Zu den Anwendungsfeldern zählen:

  • Synthese, Analyse und Regelung chemischer Reaktoren und Energiewandlungsprozesse
  • Trennverfahren
  • Ermittlung thermodynamischer und kinetischer Stoffdaten
  • Regelung, Design und Optimierung von Mikromechanischen Systemen (MEMS)
  • Integrierte Schaltungen (ICs) und Werkzeugmaschinen
  • Design und Optimierung von Bioprozessen
  • Biomedizinische Anwendungen
  • Analyse von molekularen Netzwerken in biologischen Systemen

Die Vielfalt der Forschungsgebiete spiegelt sich in der Organisationsstruktur des Instituts wider, das in unterschiedliche Fachgruppen gegliedert ist.

Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen bringen ihre spezifische Sichtweise und Methodik in die Bearbeitung der Themen ein. Das interdisziplinär angelegte Forschungskonzept des Institutes manifestiert sich in zweierlei Hinsicht:

Einerseits werden Methoden und Herangehensweisen aus verschiedenen Systemkategorien eingebracht, um einen Forschungsgegenstand von unter­schiedlichen Seiten zu beleuchten.

Andererseits werden dieselben Methoden einer Systemkategorie eingesetzt, um Fragestellungen aus verschiedenen Anwendungsbereichen der System- und Verfahrenstechnik zu behandeln.

Um schließlich der enormen Komplexität der untersuchten Systeme gerecht zu werden und um effiziente Methoden zur Aufklärung der damit verbundenen Fragestellungen entwickeln zu können, ist der Entwurf neuer systemtheoretischer und rechnergestützter Methoden erforderlich.

 
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