Teamleiterin MOR

Dr. Lihong Feng
Dr. Lihong Feng
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Modellordnungsreduktion

Modellordnungsreduktion

In vielen Anwendungsfeldern sind Simulationen ein unvermeidliches Werkzeug, um tiefere Einsichten in unterliegende Prozesse, deren Dynamik oder in die Struktur der Systeme zu erhalten. Die mathematischen Modelle bestehen dabei in der Regel aus Systemen partieller Differentialgleichungen. Diese müssen zunächst ortsdiskretisiert werden, was zu sehr großen und komplexen Systemen mit enormen Anzahlen von Gleichungen führt. Dadurch wird die Simulation schnell zeitaufwändig.

Entwickelt aus wohletablierten mathematischen Theorien und robusten numerischen Verfahren, wird die Modellordnungsreduktion heute als ein wichtiges Instrument bei der effizienten Simulation technischer und naturwissenschaftlicher Prozesse wahrgenommen. Mit Hilfe der Modellordnungsreduktion werden Systeme aus viel weniger Gleichungen, also mit viel weniger Unbekannten, berechnet, die das originale, sehr große und komplexe System in schnellen Simulationen mit hinreichender Genauigkeit ersetzen können. Damit lassen sich gewöhnlich Beschleunigungen von mehreren Größenordnungen erreichen.

Modellordnungsreduktion (MOR) ist in den Gebieten des Maschinenbaus, der Fluiddynamik, der Regelung und Steuerung, sowie  in der Schaltungssimulation und für Mikroelektromechanische Systeme (MEMS) seit inzwischen mehreren Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt worden. Die Robustheit der MOR wurde seitdem in allen Anwendungsgebieten bestätigt. In der CSC Gruppe wurden in breiter und erfolgreicher Kooperation mit internationalen Wissenschaftlern neue Methoden, Algorithmen und zugehörige Softwarelösungen für die MOR von linearen Systemen entwickelt. Diese werden ständig weiterentwickelt und verbessert. Darüberhinaus wird an der Entwicklung neuer  Verfahren  für MOR von parametrisierten und nichtlinearen Systemen gearbeitet.

Anwendungsorientierte Arbeiten

Methodisch orientierte Arbeiten

 
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