Höchste Auszeichnung der Universität für Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied

Prof. Dr.-Ing. Achim Kienle erhält Forschungspreis 2017 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

27. November 2017

Prof. Dr.-Ing. Achim Kienle beschäftigt sich mit neuen Ansätzen zur mathematischen Beschreibung komplexer Prozesssysteme, zum Beispiel für die Herstellung von Biopolymeren in Mikroorganismen. Jetzt wurde er mit dem Forschungspreis der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für seine nationalen und internationalen wissenschaftlichen Verdienste geehrt.
Prof. Dr.-Ing. Achim Kienle, Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied und Leiter der Fachgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik Bild vergrößern
Prof. Dr.-Ing. Achim Kienle, Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied und Leiter der Fachgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik [weniger]

Prof. Dr.-Ing. Achim Kienle wurde am 23. November 2017 mit dem Forschungspreis der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ausgezeichnet. Prof. Achim Kienle ist Professor für Automatisierungstechnik/ Modellbildung an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität und leitet seit 1998 die Fachgruppe Prozesssynthese und Prozessdynamik am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg. 2007 wurde er zum Auswärtigen Wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft berufen. Darüber hinaus ist Achim Kienle Mitglied des Leitungsgremiums der International Max Planck Research School Magdeburg und einer der Sprecher des Magdeburger Forschungsschwerpunktes Dynamische Systeme.

Den Preis erhielt Achim Kienle für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der modellgestützten Analyse, Synthese und Regelung komplexer Prozesssysteme an der Schnittstelle zwischen Verfahrenstechnik und Elektrotechnik.

Im Mittelpunkt von Achim Kienles Forschungsarbeiten stehen neue Ansätze zur mathematischen Beschreibung komplexer Prozesssysteme, sowie Verfahren zu deren Regelung und Optimierung. Aktuelle Anwendungsbeispiele betreffen die Regelung von Partikelsystemen, die Herstellung von Biopolymeren in Mikroorganismen, die globale Optimierung von neuen chemischen Prozessen aus nachwachsenden Rohstoffen, sowie die Dynamik und Regelung von chromatographischen Trennprozessen. Die experimentelle Validierung der entwickelten Konzepte erfolgt in enger Kooperation mit anderen Arbeitsgruppen, vorwiegend an der Otto-von-Guericke Universität und dem Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg.

Prof. Dr. Monika Brunner-Weinzierl, Prorektorin für Forschung, Technologie und Chancengleichheit, Otto-von-Guericke-Forschungspreisträger 2017, Prof. Dr.-Ing. Achim Kienle, und der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan (v.l.n.r.).<br /><br /> Bild vergrößern
Prof. Dr. Monika Brunner-Weinzierl, Prorektorin für Forschung, Technologie und Chancengleichheit, Otto-von-Guericke-Forschungspreisträger 2017, Prof. Dr.-Ing. Achim Kienle, und der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan (v.l.n.r.).

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Mit dem Forschungspreis ehrt die Leitung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg jährlich im Rahmen eines Akademischen Festaktes die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre herausragenden Leistungen. Der Preis wird bereits seit 1998 an Einzelpersonen oder Forschungsgruppen verliehen.

 
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