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Dr. rer. nat. Matthias Stein, M.Sc.
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Originalveröffentlichung

Wasserstoffgewinnung mit künstlicher Photosynthese

Identifizierung kurzlebiger Intermediate in der künstlichen Photosynthese

2. Dezember 2014

Die Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe Molekulare Simulationen und Design am Max-Planck-Institut Magdeburg haben gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern vom Ångstrom-Laboratorium in Uppsala, Schweden, kurzlebige Intermediate im Reaktionszyklus der photo-induzierten Protonenreduktion identifiziert.
Zeitlich aufgelöste Laserspektroskopie an Zwischenzuständen der artifiziellen Photosynthese Bild vergrößern
Zeitlich aufgelöste Laserspektroskopie an Zwischenzuständen der artifiziellen Photosynthese

Die Wissenschaftler um Dr. rer. nat. Matthias Stein aus der Arbeitsgruppe Molekulare Simulationen und Design am Max-Planck-Institut Magdeburg haben gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern vom Ångstrom-Laboratorium an der Universität Uppsala, Schweden, kurzlebige Zwischenverbindungen (Intermediate) im Reaktionszyklus der photo-induzierten Protonenreduktion identifiziert.

Unter Nutzung eines Ruthenium-Photosensitizers wurden die Elektronen- und Protonentransferraten aus einer Kombination von Laser-Quench- und zeitaufgelöster Infrarotspektroskopie bestimmt. Die Wissenschaftler konnten die Bildung von Wasserstoff durch einen protonenreduzierenden Eisenkatalysator beobachten.

Die Untersuchungen zeigen, dass die Intermediate andere sind als die aus langsameren elektrochemischen Experimenten und vorher noch nicht beobachtet werden konnten.

 
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