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Gabriele Ebel, M.A.
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Zwei neue Designer-Zelllinien eignen sich dazu, Vakzine gegen Influenza herzustellen

Grippeimpfstoffe ganz ohne Hühnereier

Zwei neue Designer-Zelllinien eignen sich dazu, Vakzine gegen Influenza herzustellen

6. August 2009

Lichtmikroskopische Aufnahmen von AGE1.CR (links) und AGE1.CRpIX Zellen (rechts). Die Aufnahmen stammen aus 24 Stunden alten T-Flaschen-Kulturen. Die CR Zellen zeigten nach der gleichen Kultivierungsdauer höhere Zellkonzentrationen und einen geringeren Aggregationsgrad in der unbewegten Kultur als CR.pIX Zellen. Der Balken gibt eine Länge von 100µm an. Bild vergrößern
Lichtmikroskopische Aufnahmen von AGE1.CR (links) und AGE1.CRpIX Zellen (rechts). Die Aufnahmen stammen aus 24 Stunden alten T-Flaschen-Kulturen. Die CR Zellen zeigten nach der gleichen Kultivierungsdauer höhere Zellkonzentrationen und einen geringeren Aggregationsgrad in der unbewegten Kultur als CR.pIX Zellen. Der Balken gibt eine Länge von 100µm an. [weniger]

Bislang werden Grippeimpfstoffe primär aus bebrüteten Hühnereiern gewonnen.
Max-Planck-Wissenschaftler haben jetzt Wachstum, Stoffwechsel und Virusvermehrung zweier neuer Designer-Zelllinien untersucht und deren Eignung als Wirtszellen für die Herstellung von Impfstoffen in Bioreaktoren getestet.
Die Vogelzelllinien AGE1.CR und AGE1.CR.pIX wurden von der Firma ProBioGen AG (Berlin) in Kooperation mit IDT Biologika GMBH (Dessau-Tornau) entwickelt.
Offenbar eignen sich diese Zellen sehr gut, um Impfstoffe gegen ein breites Spektrum von Viren zu entwickeln. Das Ziel der Wissenschaftler ist es, den Weg für eine optimierte Produktion von Grippeimpfstoffen in Zellkulturen zu bahnen.
(Vaccine, 6. August 2009)

Den gesamten Text der Presseinformation finden Sie unter Grippeimpfstoffe ganz ohne Hühnereier.

 
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