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Gabriele Ebel, M.A.
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Doktoranden am Max-Planck-Institut Magdeburg erzählen Schülern, wie sie ihren Weg vom Praktikum zu einer wissenschaftlichen Laufbahn meisterten

Vom Versuchsplan in den Herbstferien zur Doktorarbeit

5. Oktober 2009

Christoph Hertel und Florian Karst haben am Max-Planck-Institut Magdeburg einmal genau so angefangen wie die 22 Schülerinnen und Schüler, die zum Start der kommenden Herbstferien ihr Schülerpraktikum beginnen:
mit einem Versuchsplan in den Händen und jeder Menge Fragen im Gepäck. In einer Gesprächsrunde am Montag, 12. Oktober 2009, am Max-Planck-Institut Magdeburg wollen Christoph Hertel und Florian Karst die Schüler an ihrer Begeisterung für ihre Forschungsarbeit und an ihrem wissenschaftlichen Werdegang teilhaben lassen.
Christoph Hertel und Florian Karst Bild vergrößern
Christoph Hertel und Florian Karst

Florian Karst, 25, besitzt sogar noch seinen Stundenplan für die Versuche und seine Teilnahmebestätigung aus dem Schülerpraktikum im April 2003.
Nachdem er ursprünglich Chemie oder Pharmazie studieren wollte, ist er auf den Studiengang Verfahrenstechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg aufmerksam geworden. Das Schülerpraktikum kam für seine Studienwahl genau zur richtigen Zeit und bot ihm einen guten Einblick sowohl in die experimentelle Arbeit im Labor als auch in die theoretischen Berechnungen und Computersimulationen.
Letztere erschienen ihm aus der Sicht eines Schülers noch reichlich kompliziert. Im Verlaufe seines Ingenieurstudiums spezialisierte sich Florian Karst schließlich doch auf die Optimierung chemischer Prozesse mit Hilfe mathematischer Methoden.
Seit September 2009 promoviert er als Mitglied der International Max Planck Research School (IMPRS) zur optimalen Zusammensetzung von Katalysatoren in chemischen Prozessen.

Christoph Hertel, 28, hatte 2002 das Abitur bereits in der Tasche, als ihn das Schülerpraktikum im Frühjahr zu einem Studium der Verfahrenstechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ermutigte.
Sein Weg führte ihn im Rahmen seiner Promotion wieder zurück an das Max-Planck-Institut. Der Diplomingenieur forscht nun an der mathematischen Simulation des Gesamtverfahrens im ProBio-Projekt zur energetischen Nutzung von Biomasse in Brennstoffzellen.
Schon Ostern 2002 hatte es ihn fasziniert, Systeme und Prozesse mathematisch zu beschreiben, die Realität im Modell abzubilden und zu verstehen – damals wie heute ein Programmpunkt aus dem Schülerpraktikum.

Das Schülerpraktikum Verfahrenstechnik und technische Kybernetik in den Oster- und Herbstferien wird seit Ostern 2002 gemeinsam von mehr als 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Max-Planck-Institutes Magdeburg und der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg betreut.
Das Schülerpraktikum in den kommenden Herbstferien findet von Montag, 12. Oktober 2009, bis Freitag, 16. Oktober 2009, statt.
Informationen zu den Versuchen finden Sie auf den Webseiten des Schülerpraktikums

Wir laden Sie herzlich ein, am 12. Oktober 2009 mit unseren Doktoranden und Schülern ins Gespräch zu kommen und darüber zu berichten.

  • Was: Kennenlernrunde der Schülerpraktikanten im Rahmen des Schülerpraktikums Verfahrenstechnik und Technische Kybernetik
  • Wann: Montag, 12. Oktober, 16.00 Uhr
  • Wo: Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme, Sandtorstraße 1, 39106 Magdeburg
 
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